Den Pressetermin zum Siegerentwurf des Wohnquartiers eröffnete Bürgermeister Dr. Bernhardt Baumann am 14.05.2019 im Siegener Otto-Reiffenrath-Haus mit der Vorfreude darauf, dass das Areal „zu einem schönen Eingangstor nach Neunkirchen“ umgestaltet wird.

Die Jury des Architektenwettbewerbs für das Wohnquartier „Pfarrau“ – bestehend aus der KSG-Geschäftsleitung / Aufsichtsratvorsitzendem, Architektur- und Städtebau Professoren (-innen), Gemeindevertretern sowie Mietern – überzeugte die Einreichung des PASD-Entwurfes in Zusammenarbeit mit dem Netphener Architekten Matthias Klein.

Vorgabe war es, die städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ziele (der Kommune) mit einer Vielfalt an Wohneinheiten sowie einer aufwertenden Idee für den Bestand miteinander in Einklang zu bringen, erklärte Prof. Peter Karle als Vorsitzender des Preisgerichtes und verglich diese Anforderungen mit einem Triathlon. Der Wettbewerbsbeitrag von PASD und Klein in Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin Tamkus habe es „am besten verstanden, diese drei Anforderungen auf einfache Weise zu kombinieren“. Auch die Orientierung zur Heller hin und der „Anger“ als Mittelpunkt des Quartiers kamen gut an. Ausschlaggebend aber war vor allem die „Familienähnlichkeit“ der Neubauten mit den Bestandsgebäuden, sodass die Pfarrau künftig ein harmonisches Gesamtbild ergeben wird.

„Dies war tatsächlich die Herangehensweise bei der Planung“, erklärte Andrea Wagener, PASD Feldmeier + Wrede Architekten. „Zunächst wurden die Probleme herausgearbeitet. Mit dem Entwurf verfolgten wir anschließend das Ziel, eine neue Qualität, aber keine Konkurrenz im Quartier zu schaffen.“

Als Aufsichtsratvorsitzender der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) wertete Andreas Müller, Landrat des Kreises Siegen – Wittgenstein den Architekturwettbewerb zur „Pfarrau“ als „Erfolg für alle“.